Buchreihe "Bewahrtes Erbe / Conserved Heritage"

Im Jahr 2010 hat die Forschungsgemeinschaft Großbritannien (FgGB) eine neue Buchreihe mit dem Titel "Bewahrtes Erbe" bzw. "Conserved Heritage" aufgesetzt, mit der versucht werden soll, herausragende Sammlungen des Sammelgebietes Großbritannien zu bewahren bzw. zu konservieren. Nur zu oft bzw. eigentlich immer werden solche Kollektionen irgendwann aufgelöst bzw. zerschlagen und sind so für immer für nachfolgende Sammlergenerationen verloren. Bisher sind in dieser Buchreihe erschienen:

Gunther Dette
Die Zweigpostämter des General Post Office in London 1829-1859
(Band VI)

Aus dem Vorwort:
Mit der Sammlung „Die Zweigpostämter des General Post Office in London 1829 – 1859“ von Gunther Dette greift die Forschungsgemeinschaft in ihrer Buchreihe „Bewahrtes Erbe“ erneut das Thema Poststempel auf. Gunther Dette hat die Tagesstempel der Londoner Zweipostämter über einen Nutzungs-Zeitraum von 30 Jahren akribisch untersucht und dabei erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. Er hat alle verwendeten Stempel millimetergenau vermessen, verglichen und in eine Systematik überführt.
Dem Herausgeber ist keine andere Sammlung bekannt, die sich mit dieser Thematik auch nur ansatzweise in dieser Tiefe auseinandersetzt. Dies ist der Grund dafür, dass diese Sammlung als Band VI der Buchreihe Bewahrtes Erbe erhalten bleiben muss.

From the Preface:
By publishing Gunther Dette’s collection about the „Branch Offices of the General Post Office in London 1829 – 1859” in their series of books entitled “Conserved Heritage” Forschungsgemeinschaft Großbritannien again picks up the subject of postmark collecting. Gunther Dette has meticulously investigated the dated postmarks of the London Branch Offices over a period of 30 years of their usage. The results of his investigations are quite remarkable. He measured all postmarks by the millimeter, compared the results and classified them accordingly.
The editors do not know of any other collection which has dealt with this subject in a comparable manner and depth. This is the reason why this collection should be preserved as volume VI of the series titled “Conserved Heritage”.

138 Seiten, Softcover, hochwertiges Papier und Druck,
Hunderte von Abbildungen, alle farbig gedruckt, Text in Deutsch/Englisch,
Herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB), 2016

Euro 22,00 (Mitglieder) / Euro 25,00 (Nicht-Mitglieder)

Porto und Verpackung
Euro 3,00 (Inland), Euro 8,00 (Ausland)

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Antonius Voorbraak
The Postal History of Edinburgh 1590 - 1902 (Band V)

Aus dem Vorwort:
Es ist einem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die Forschungsgemeinschaft Großbritannien (FgGB) Ihnen als Band V der Reihe "Bewahrtes Erbe" die Sammlung "Postgeschichte von Edinburgh" von Ton Voorbraak vorstellen kann. Ton Voorbraak hatte vor dem Verkauf dieser Sammlung sehr gute Farbkopien anfertigen lassen, deren Qualität es zuließ, die Sammlung in ihrer ursprünglichen Form zu präsentieren. Als dem Vorstand der FgGB bekannt wurde, dass die Farbkopien in guter Qualität existieren, war er sofort von der Idee begeistert, diese Sammlung in die Buchreihe aufzunehmen, denn eines steht außer Zweifel: Die von Ton Voorbraak über einen Zeitraum von fast 20 Jahren zusammen getragenen Stücke zeigen ein Gesamtbild der Postgeschichte von Edinburgh, das wohl einmalig sein dürfte.
Viele der einzelnen Abschnitte dieser Sammlung wären für sich genommen schon ausstellungswürdig. Alleine der Teil zu den Brunswick-Star-Stempeln ist sicherlich als einmalig zu bezeichnen, da er die ursprünglich von James Arnot in einer Broschüre zusammen gefassten Erkenntnisse nicht nur vollständig abbildet, sondern diese sogar an vielen Stellen um neue Ergebnisse ergänzt.
Aber auch andere Besonderheiten der Postgeschichte von Edinburgh werden in einer Ausführlichkeit und Vollständigkeit gezeigt, wie man sie sonst nie zu sehen bekommt. Hierzu zählen zum Beispiel die Stempel der Penny Post von Peter Williamson, die Local-Name-Stamps, die Dotted Circles oder die Bahnpoststempel.
Wir sind überzeugt davon, dass diese Sammlung nicht nur diejenigen begeistern wird, die sich selber intensiver mit der Postgeschichte von Edinburgh auseinandersetzen. Sie liefert für alle postgeschichtlich interessierten Sammler Anregungen zum Sammlungsaufbau sowie zur Sammlungsgestaltung. Für alle anderen ist sie einfach nur eine Augenweide.

From the Preface:
It is only due to a stroke of luck that the Forschungsgemeinschaft Grossbritannien (FgGB) can introduce Ton Voorbraak’s collection “The Postal History of Edinburgh” to you as volume V of their series of books with the title “Conserved Heritage”. Before Ton Voorbraak sold this collection he had very good photocopies made in colour. The high quality of these photocopies enables us to present this collection to you in its original appearance.
When the board of the FgGB got to know that these good quality colour photocopies existed they were immediately enthusiastic about the idea of including this collection in the series of books, because one thing is beyond doubt: the items that Ton Voorbraak collected over a period of almost 20 years to form this collection show an overall view of Edinburgh’s postal history that could be unique.
Many of the individual parts of this collection would be worth exhibiting on their own. The part presenting the “Brunswick Star” postmarks can certainly be regarded as unique as the original insights that James Arnot summarised in his booklet are not only shown in detail but have been complemented in many places by new results and findings.
But also other peculiarities of the postal history of Edinburgh are being shown in such an extensive and complete manner that is unique to this collection. Among these are the handstamps of Peter Williamson’s Penny Post, the Scots local cancellations, the dotted circles and the railway postmarks of Edinburgh.
We are convinced that this collection will not only inspire those who deal with the postal history of Edinburgh themselves. It also delivers inspiration to collectors who are interested in postal history in general, be it for the building up or the presentation of a collection. For all others it is just a feast for the eyes.

124 Seiten, Softcover, hochwertiges Papier und Druck,
Hunderte von Abbildungen, alle farbig gedruckt, Text in Englisch,
Herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB), 2015

Euro 22,00 (Mitglieder) / Euro 25,00 (Nicht-Mitglieder)

Porto und Verpackung
Euro 3,00 (Inland), Euro 8,00 (Ausland)

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Anthony Walker FRPSL
Predecimal Machins - The Foundation of an Iconic Series (Band IV)

Aus dem Vorwort:
Als der Vorstand der Forschungsgemeinschaft Großbritannien (FgGB) beim Jahrestreffen in Münster 2011 erstmals die Idee mit Tony Walker diskutierte, seine Sammlung in der Buchreihe „Bewahrtes Erbe“ zu veröffentlichen, war Tony Walker von diesem Vorschlag sofort begeistert. Die Veröffentlichung in Buchform bot ihm die Möglichkeit, auch eine Vielzahl von Stücken zu präsentieren, die er auf einer Wettbewerbs-Ausstellung nie zeigen konnte, obwohl er sie im Gesamt-Zusammenhang für ausgesprochen wichtig und informativ erachtete.
Als Herausgeber ist die FgGB ausgesprochen stolz und glücklich, die herausragende Sammlung von T. Walker präsentieren zu dürfen. Schon seit langer Zeit beschäftigen sich zahlreiche Mitglieder der FgGB mit modernen britischen Ausgaben, insbesondere mit den Machins, was schon in der Verleihung des ersten Heinz-Reck-Literaturpreises an Hanns-Jörg Fasching für seinen bahnbrechenden Bookmark Catalogue im Jahr 2012 zum Ausdruck kam.
Diese Dauerserie, die nun seit 46 Jahren an den Postschaltern im Vereinigten Königreich verkauft wird, dürfte zweifellos die umfangreichste und komplexeste Briefmarkenausgabe weltweit sein, und wird es möglicherweise für immer bleiben.
T. Walker beschäftigt sich in seiner Ausstellungs-Sammlung „nur“ mit den ersten rund vier Lebensjahren dieser Serie. Zahlreiche seltene und seltenste Stücke wurden von T. Walker über Jahrzehnte zusammen getragen. Dabei ist eine Sammlung entstanden, die höchsten Ansprüchen genügt und sich auch mit den größten Sammlungen der klassischen Ausgaben messen kann.
Auch diejenigen, die die Machins nicht zu ihren Favoriten zählen, werden von dieser Sammlung begeistert sein. Der Aufbau der Sammlung und die von T. Walker kenntnisreich gegebenen Erläuterungen machen es leicht, in die Thematik hinein zu finden.
Allen Lesern dieses Buches wünschen wir viel Vergnügen beim Studium der ersten Machins und würden uns freuen, wenn dieses Werk dazu anregt, vergleichbare Sammlungen aufzubauen.

180 Seiten, Softcover, hochwertiges Papier und Druck,
Hunderte von Abbildungen, alle farbig gedruckt, Text in Englisch,
Herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB), 2013

Euro 25,00 (Mitglieder) / Euro 28,00 (Nicht-Mitglieder)

Porto und Verpackung
Euro 3,00 (Inland), Euro 8,00 (Ausland)

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Wigand Bruns FRPSL
Preußen - England Postverträge und Poststempel (
Band III)

Aus dem Vorwort:
Der nun vorliegende Band 3 der Buchreihe „Bewahrtes Erbe“ stellt für die Herausgeber in mehrfacher Hinsicht einen besonderen Glücksfall dar. Die Sammlung von Prof. Bruns schließt inhaltlich und zeitlich lückenlos an die Sammlung „Cross Channel Mail“ von Leonard Janssen an, die als Band 2 der Buchreihe veröffentlicht wurde. Da mit dem Inkrafttreten des ersten Postvertrages zwischen Großbritannien und Preußen ab 1847 die Post von und durch Großbritannien in die mittleren, nördlichen und östlichen Staaten des europäischen Kontinents zunehmend auf der Route durch Preußen versandt wurde, schließt sie auch geografisch an diejenige von Leonard Janssen an. Somit sind durch die Bände zwei und drei der Buchreihe große Bereiche der Postververbindungen von und nach Großbritannien mit dem europäischen Kontinent von den ersten Anfängen im 15. und 16. Jahrhundert bis zur Gründung des Weltpostvereins im Jahr 1875 belegt.
Die Sammlung von Prof. Bruns, die dieser über Jahrzehnte aufbaute, besticht durch ihre lückenlose Dokumentation der Postverhältnisse über einen Zeitraum von rund 55 Jahren. Beginnend mit Belegen aus dem Vorvertragszeitraum werden zunächst die unterschiedlichen Laufwege und zum Teil exorbitanten Portostufen dokumentiert, die das Postaufkommen minimierten. Nicht selten kostete der Versand eines Briefes in dieser Zeit mehr als den Wochenlohn eines Arbeiters. Mit Inkrafttreten des ersten Postvertrages zwischen Großbritannien und Preußen zum 01. Januar 1847 wurden einerseits die Kosten für den Briefversand deutlich gesenkt. Mindestens genauso wichtig waren jedoch die Beziehungen zwischen den Postverwaltungen, die in diesem Vertrag geregelt wurden. So wurde es mit dem Abschluss dieses Postvertrages zum Beispiel erstmals ermöglicht, preußische Korrespondenz von und nach den Vereinigten Staaten auf dem schnellen Weg über Liverpool direkt zu versenden.
Der Postvertrag zwischen Preußen und Großbritannien, der in den Folgejahren bis 1875 immer wieder ergänzt und verbessert wurde, hatte jedoch Bedeutung weit über Preußen hinaus. Alle deutschen Staaten, aber auch Österreich, die skandinavischen Staaten, Polen, Russland oder Rumänien, Griechenland und das Osmanische Reich profitierten über kurz oder lang von diesen Vereinbarungen. Die Sammlung dokumentiert auch diese Auswirkungen in umfänglicher Form.
Abgerundet wird die Sammlung durch die Dokumentation von besonderen Versandarten, wie Einschreiben, den Late Fee Gebühren sowie durch einen umfangreichen Teil an Übersee-Briefen der sogenannten „British Open Mail“.
Die Ausstellungssammlung von Prof. Bruns zu den Poststempeln und Postverträgen zwischen Großbritannien und Preußen dürfte in ihrer Vollständigkeit und Ausführlichkeit unübertrefflich sein. Prof. Bruns gebührt der Dank aller Postgeschichtler für diese außergewöhnliche Dokumentation. Die Forschungsgemeinschaft Großbritannien ist stolz und glücklich, diese außergewöhnliche Sammlung in ihrer Buchreihe veröffentlichen zu dürfen.

132 Seiten, Softcover, hochwertiges Papier und Druck,
Hunderte von Briefabbildungen, alle farbig gedruckt, Text in Deutsch,
Briefbeschreibungen, Routen, Gebühren,
Herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB), 2012

Euro 22,00 (Mitglieder) / Euro 25,00 (Nicht-Mitglieder)

Porto und Verpackung
Euro 3,00 (Inland), Euro 8,00 (Ausland)

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Leon Janssen FRPSL AIJP
Cross Channel Mail 1583-1853 (Band II)

Dieses kürzlich veröffentlichte Werk ist Band 2 der Buchreihe „Bewahrtes Erbe“, herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Großbritannien. Das Buch beinhaltet die 128-seitige hochprämierte Sammlung von Leon Janssen plus 50 extra Seiten mit Material ähnlicher Qualität.
Leon Janssen, der diese Sammlung über viele Jahre zusammengetragen hat, war einer der kenntnisreichsten Post­geschichtler zu dieser Thematik. Viele Postgeschichtler, die auf internationaler Ebene ausgestellt haben, lernten Leon als Juror mit außergewöhnlichem Sachverstand kennen.
Die hier vorgestellte Sammlung beginnt mit Briefen aus der Corsini-Korrespondenz, die dem heutigen Postgeschichtler erste Belege für grenzüberschreitenden Postverkehr liefern. Beeindruckend ist im Anschluss die Vielzahl von Briefen aus dem 17. Jahrhundert, die zusammen mit den Corsini-Briefen auf alleine 15 Seiten der Ausstellungssammlung präsentiert werden. Alle Briefe sind, soweit möglich, in Bezug auf Ihre Beförderungswege und Gebührenstufen im Detail beschrieben. Es folgen rund 25 Ausstellungsblätter mit Belegen aus dem 18. Jahrhundert in ähnlichem Detail­lierungsgrad. Ungewöhnlich ausführlich dokumentiert ist im Anschluss die Post von Kriegsgefangenen zunächst aus den französischen Revolutionskriegen und später aus den napoleonischen Kriegen, ein Thema, das in den meisten Sammlungen zu dieser Thematik in Ermangelung von Originalbelegen völlig außer Acht gelassen wird. Es folgt im Anschluss die Zeit nach dem Wiener Kongress mit Belegen von und nach einer Vielzahl von europäischen Staaten bis hin zu den ersten Postverträgen mit Frankreich, Hamburg, Preußen, den Niederlanden usw. Enthalten sind auch transatlantische Briefe bzw. Belege aus Südostasien, die auf ihrem Beförderungsweg den Kanal überquerten.
Die Sammlung von Leon Janssen besticht durch ihre Vielfalt seltener und seltenster Belege und die Qualität des über Jahrzehnte zusammen getragenen Materials. Die Auszeichnung mit Groß-Gold auf der Pacific 97 in San Francisco ist ein beredtes Zeugnis für den Stellenwert dieser Sammlung. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Studium dieses Buches und sind überzeugt davon, dass vor allem Postgeschichtler es häufig bei der Bestimmung von Postrouten und Gebührenstufen zu Rate ziehen werden.

181 Seiten, Softcover, hochwertiges Papier und Druck,
über 340 Briefabbildungen, alle farbig gedruckt, Text in Englisch,
Briefbeschreibungen, Routen, Gebühren,
Herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB), 2011

Euro 22,00 (Mitglieder) / Euro 25,00 (Nicht-Mitglieder)

Porto und Verpackung
Euro 3,00 (Inland), Euro 8,00 (Ausland)

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Erhard Zietlow
The Early & Experimental Machine Postmarks of England from Hill to Wilkinson 1857 - 1912 (Band I)

Aus dem Vorwort:
Satzungszweck der Forschungsgemeinschaft Großbritannien ist die Förderung der Erforschung der Philatelie und Postgeschichte von Großbritannien, und zwar aller Epochen. Zur Erfüllung dieses Satzungszwecks präsentieren wir den interessierten Sammlern in einer neuen Schriftenreihe außergewöhnliche Sammlungen unseres Forschungsgebietes.
Unser Ansatz besteht vor allem darin, dieSammlungen möglichst in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind zulässig, wenn der Sammler diesen zustimmt. Im vorliegenden Fall wurde das Layout der Ausstellungssammlung insoweit geändert, als die wichtigsten Passagen der Texte, die zum Verständnis der Sammlung unabdingbar sind, ins Englische übersetzt wurden. Zu diesem Zweck wurde das ursprüngliche Erscheinungsbild der Ausstellungsblätter leicht verändert und durch englische Texte in blauer Farbe ergänzt.
Mit der hier präsentierten Sammlung von Erhard Zietlow aus Braunschweig möchten wir diese Reihe beginnen. Die Sammlung zählt nach unserer Auffassung zu den besten Sammlungen ihrer Art weltweit. Mit der Dokumentation dieser Sammlung erhält der Leser einen umfassenden optischen  und inhaltlichen Überblick über die Entwicklung der frühen Maschinenstempel in England.
Zahlreiche Stücke in dieser Sammlung sind sehr selten oder einmalig. Die Vollständigkeit und Detallierung der Sammlung ist außergewöhnlich. Erhard Zietlow hat die Sammlung über einen Zeitraum von rund 35 Jahren zusammen getragen. Es handelt sich also um ein Lebenswerk.
Bereits im Spätsommer 1857, zu einer Zeit also, als einige andere europäische Staaten gerade noch damit beschäftigt waren, erste Briefmarken an die Postschalter zu bringen, begann Pearson Hill, der Sohn von Rowland Hill, mit der praktischen Erprobung eines Stempelapparats, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1853 zurück reichen. Über die nächsten fünfzig Jahre folgten Erprobungsphasen von immer neuen, verbesserten und schnelleren Versuchsmaschinen.
Mit seinen forscherischen Erkenntnissen konnte Erhard Zietlow über den Vergleich der Stücke aus seiner Sammlung vielfach neue Ergebnisse zu einzelnen Stempelversuchen dokumentieren, sei es, dass er neue Stempeltypen entdeckte oder zusätzliche, bisher nicht dokumentierte Erprobungsphasen oder Versuchsreihen ermitteln konnte. Auch ist es ihm an vielen Stellen gelungen, die bisher bekannten Laufzeiten bestimmter Erprobungsphasen auszudehnen oder zu präzisieren. Die Sammlung besticht insofern vor allem auch durch die Vielzahl von Erst- und Letzttagsverwendungen.
Bewusst hat sich Erhard Zietlow bei der Dokumentation und Erforschung der frühen Maschinenstempel auf England konzentriert. Zwar fanden auch in Schottland und Irland ähnliche Versuche statt, die wichtigen und richtungsweisenden Maschinenstempel-Experimente konzentrierten sich jedoch auf England und hier vor allem auf London. Die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs war mit ihrem hohen Postaufkommen der ideale Ort, um neue technische Entwicklungen auf ihre Alltagstauglichkeit zu testen.
Die hier präsentierte Sammlung von Erhard Zietlow wurde vielfach ausgezeichnet. Zuletzt wurde Sie auf der Internationalen Briefmarkenausstellung in Essen im Jahr 2009 mit einer Goldmedaille prämiert. Schon in 2006 wurde die Sammlung im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Postgeschichte in Sindelfingen mit dem Goldenen Posthorn ausgezeichnet. Daneben war sie bei den Internationalen Briefmarkenausstellungen in Nikosia (Zypern) 2002 sowie in San Francisco 1997 zu sehen. Auch unter diesem Gesichtspunkt erfüllt die Sammlung damit hervorragend die hohen Anforderungen, die die Forschungsgemeinschaft Großbritannien an die Sammlungen stellt, die in dieser Buchreihe präsentiert werden.

From the Preface:
Within its statutes the German Forschungsgemeinschaft Großbritannien has set down that it promotes the study of all periods of the philately and postal history of Great Britain. We have developed a new series of publications to fulfill this goal and will present interested collectors exceptional collections of our area.
Our approach is specifically to try to present extraordinary collections in their original form. Exceptions to this rule are permissible should the collector agree. In the present case the layout of the exhibited collection was adapted to allow for English texts to be included. The most important elements of the original German text which are required to understand the collection have been translated and integrated. For this purpose the original layout of the exhibition sheets was slightly modified by adding English texts in blue colour.
Erhard Zietlow from Brunswick has been chosen as the collector to start this series. We are of the opinion that his collection is among the best of its kind world-wide. This documentation gives the reader a comprehensive overview both visually and as regards content of the development of machine cancellations in England.
Many items in the collection are very rare or unique. Erhard Zietlow has spent some 35 years putting it together. It is therefore the work of a lifetime.
As early as late summer 1857, at a time when several states on the continent were still busy to get their first stamps on the counters of their post offices, Pearson Hill, Rowland Hill’s son, started with practical trials of a prototype machine which had it’s origins in 1853. Over the next fifty years many trail phases of new, improved and faster machines followed.
Erhard Zietlow’s research findings in comparing items from his collection allowed him to document new results regarding postmark trials. He was able to discover new types of postmarks and collate information about further trial periods or trials. In many instances he was also able to extend or define more precisely previously accepted trial periods. Especially captivating aspects of the collection are furthermore the large number of first and last day usages.
Erhard Zietlow deliberately concentrated his research and documentation efforts on the early machine cancellations of England. Similar trials were also performed in Scotland and Ireland, the trend-setting and important machine postmark experiments were concentrated in England though and here in London in particular. The capital of the United Kingdom with its huge amount of daily mail was the ideal place for the testing of new technical developments and their suitability for daily use.
Erhard Zietlow’s collection has been highly decorated. It was awarded with a Gold Medal at the International Stamp Exhibition in Essen in 2009. In 2006 Erhard Zietlow received the Golden Posthorn during the International German Championships of Postal History in Sindelfingen. The collection was also on display during the international exhibitions at Nikosia (Cyprus) in 2002 and  San Francisco in 1997. Also in this respect the collection conforms to the high requirements which Forschungsgemeinschaft Großbritannien has set for the collections which will be presented in this series of books.

145 Seiten, Softcover, hochwertiges Papier und Druck,
über 400 Abbildungen, alle farbig gedruckt,
vollständiger Text in Deutsch/Englisch,
Herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Großbritannien e.V. (FgGB), 2010

Euro 22,00 (Mitglieder) / Euro 25,00 (Nicht-Mitglieder)

Porto und Verpackung
Euro 3,00 (Inland), Euro 8,00 (Ausland)

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